Montag, 9. Mai 2011

Vogelmiere im Salat


Eins meiner überraschendsten Salat(un)kräuter war die Vogelmiere - manche nennen sie auch Sternkraut (diesen Namen liebe ich).
Vogelmiere wächst auf unserer Wiese sehr viel und wie so oft probierte ich diese Pflanze eines Tages.
Ihr Geschmack sagte mir sofort zu: wie frische Bohnen. Ich liebe frische Bohnen und habe sie schon als kleines Kind immer wieder gerne genascht. Also ab in den Salat :)

 Über die Vogelmiere findet man in der Literatur nicht sehr viel, daher ist alles was ich euch heute berichten werde ausschließlich aus dem Buch "Heilkräuter und Zauberpflanzen zwischen Haustür und Gartentor" von Wolf-Dieter Storl entnommen.

Die Vogelmiere wächst immer. Durch alle Jahreszeiten hindurch. Beachtlich finde ich ihre Wachstumskraft: sie bildet im Jahr bis zu 6 Generationen, pro Generation kann sie bis zu 20 000 Samen bilden. Wirklich beachtlich.

Im Mittelalter galt diese Pflanze als kühlend und reinigend.
Man kann aus ihr Umschläge machen, diese können bei Hautausschlage oder Leberproblemen die Heilung unterstützen. Dies war sogar schon den Indianern bekannt. Die Weißen brachten wie so viele andere Pflanzen die Miere nach Amerika.
Auch Sebastian Kneipp erkannte ihre heilenden Kräfte: da sie schleimlösend wirkt setzte er sie bei Entzündungen der Atemwege ein, zur innerlichen Anwendung bei Hämorrhoiden, äußerlich bei Hautleiden.
Storl empfiehlt das Sammeln vormittags in den Sommermonaten.
 Natürlich wurde die Vogelmiere früher auch in der Ernährung eingesetzt. Storl erzählt, dass einst die Vogelmiere in Bündeln auf Märkten als Suppenkraut verkauft wurde. Gekocht schmeckt das junge Kraut wie Spinat, so seine Erfahrung. Er weist darauf hin, dass die Vogelmiere reichlich Vitamin C und Karotin enthält. Ebenso Phosphor, Magnesium, Kupfer, Kalium, Mineralsalze und Kieselsäure.

Die Blütenessenz steht für Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und Selbstvertrauen.
Sie verhilft uns selbst zu vertrauen, unsere eigene Kraft zu erkennen. Ebenso wie die Vogelmiere bei Regen mit ihren großen Blättern die jungen feinen Triebe schützt, sie gar wie einen Mantel um sie legt können wir mit Hilfe dieser Blütenessenz lernen uns in manchen Situationen abzugrenzen von Einflüssen welche unserem Seelenleben schaden könnten. Denn nur mit einer gesunden Seele können wir unsere Lebensverträge erfüllen und somit ein Leben in Harmonie mit Körper, Geist und Seele erfahren. 
Eine wirkliche Bereicherung für unseren Salat!

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