Dienstag, 10. Mai 2011

Bachblüteninformationstag bei Erika Lang-Büttner

Am Samstag fand in Ergersheim (Nähe Bad Windsheim im schönen Frankenland) der 17. Bachblüteninformationstag statt.

Das dort Gehörte und Erlebte hat mich sehr beeindruckt.
Ich möchte euch gerne berichten wer Frau Lang-Büttner ist, über ihr Team, die Hintergründe ihrer Arbeit und was ich Wissenswertes erfahren habe.
Der Text wird wohl sehr lange werden. Ich werde ihn versuchen durch Überschriften ein wenig zu gliedern so dass ihr das für Euch Interessante etwas "filtern" könnt.
Ich würde mich natürlich sehr freuen wenn es euch die Zeit wert ist alles zu lesen.


Erika Lang-Büttner und ihre Arbeit
Die Herstellung, Verbreitung und Wissenvermittlung war 25 Jahre lang eines der Lebensaufgaben Frau Lang-Büttners.
Ich sage "war", da sie sich fortan einer anderen Richtung der Bach-Aufklärungsarbeit widmen wird. Dazu später im Text mehr.
Unter anderem übersetzte sie die Schrift "die 12 Heiler" Dr. Edward Bachs in die deutsche Sprache, da bisher keine gute deutsche reine Übersetzung zu bekommen war. Ihr war es wichtig die Worte Dr. Bachs so einfach wie er sie schrieb uns in unserer Sprache widerzugeben. Alle Bücher über die Bach-Blütentherapie enthielten viel esoterisches Wissen, Meinungen und Ansichten (teilweise mit dogmatischem Anklang - beispielsweise nur die echten Essenzen an den Originalplätzen gesammelt und hergestellt - in England - wären die einzig wahren hilfreichen Essenzen...). Dies störte sie sehr - lies dies doch schon einen Anklang des kommerziellen Aufbaus eines "Monopols" vermuten.
Sie widmete ihre Zeit fortan der eigenen Herstellung aller 38 Bach-Blüten-Essenzen, die alle, bis auf die Olive, im Ergersheimer Wald wachsen. Sie entdeckte die Kraft der heimischen Pflanzenwelt, durfte aufgrund persönlicher Bedürfnisse zeitgemäße Kombinationen (wie beispielsweise Blütenbalsam, Kraft und Freude, Trauer, Vergebung und Versöhnung etc.) entwickeln und klärte alle Interessierten auf dass jede/r die Essenzen selber herstellen kann ebenso wie Globulis und Salben.

Ein wenig mehr über ihre Arbeit könnt ihr auf ihrer Homepage http://www.deutsche-bachblueten.de/ erfahren.

Exkursion im Ergersheimer Wald
Morgens, nach Begrüßung mit Kaffee, Butterbrezeln und Gebäck wurden wir mit einem Bus zum Wald gefahren.
Leider konnte uns Frau Lang-Büttner auf den Fußwegen aus gesundheitlichen Gründen nicht begleiten, sie fuhr im Bus mit und erzählte uns während der Fahrzeiten einiges über ihre Arbeit und die Pflanzen.
Weitgehen still (sofern das mit einem Reisebus voll Teilnehmern möglich war) gingen wir durch die Natur. Durften die Weinberge sehen, die Wild Rose, den Kastanienbaum, seltene Orchideenpflanzen und vieles mehr. Besonders beeindruckend war der Platz der Eichen. Mit Worten kann man die Ausstrahlung dieser gigantischen Bäume gar nicht beschreiben. Auch der Aspen-Wald und der Blick über das Tal waren wundervoll.

Gegen Mittag ging es dann zum Veranstaltungsort.
Wir wurden verwöhnt mit einem wunderbaren Buffet und so gestärkt konnten wir dann ihrem Vortrag lauschen:

Der Mensch und Arzt Dr. Edward Bach
Den Vortrag kann ich gar nicht detailgetreu widergeben. Wer Interesse hat kann Bücher zu dem Thema (empfehlenswert: Dr. Edward Bach Gesammelte Werke) lesen. Auch in ihrer Präsentation „Die 38 Blütenenergien von Dr. Edward Bach“ kann man über seinen Werdegang lesen (die Präsentation kann bei Erika Lang-Büttner bestellt werden).

Ich erzähle euch einfach mal das, was mich besonders hellhörig gemacht hat:
Dr. Bach war Arzt aus Leidenschaft. Ebenso war er Wissenschaftler. Er war ein bescheidener Mensch, der sein ganzes Wissen und Kraft in die Erforschung eines auf den individuellen (!) Menschen passendes Heilmittel steckte.
Nach vielen Jahren Laborforschung kam er schließlich über die Lehre Samuel Hahnemanns (Homöopathie) dazu sich in der Natur umzusehen. Er verkaufte seine Praxis und sein Labor und machte sich auf in der Natur zu suchen.
Es war aber keinesfalls so, dass er sich unter einen Baum setzte und von ihm seine Heilhelfereigenschaften eingeflüstert bekam (so etwas kann man immer wieder lesen *schmunzel*).
6 1/2 Jahre lang - das ist eine sehr lange Zeit - brauchte es, bis er alle 38 Blütenmittel gefunden hatte. Während dieser Zeit war er durch das Herausfinden der passenden Blüten gesundheitlich sehr geschwächt und musste manches Mal mit einer Schubkarre wieder heimgefahren werden. Kurze Zeit nach der Verkündigung des Abschlusses seiner Arbeit verstarb er im November 1935 im Alter von 50 Jahren. Sein Lebenswerk war vollbracht , da ihm von seiner Standesorganisation das Praktizieren mit den Bachblüten untersagt wurde und er mit seinen Laienhelfern auf freiwillige Zuwendungen bzw. Geschenke angewiesen war.
Bachs Therapie mit Blütenessenzen ist einfach und jeder kann sie selber herstellen
Sehr Interessant fand ich, und das betonte Frau Lang-Büttner auch sehr: Alle von Bach gefundenen Blüten/Pflanzen seines Systems findet man in Europa.
Allein im Ergersheimer Wald wachsen alle - bis auf die Olive. Wir müssen nicht nach England fahren um diese zu finden. Dr. Bach war es ein Anliegen eine Methode zu finden, die einfach herzustellen und jedermann zugänglich ist. Er wollte kein Imperium aufbauen. Jeder sollte es selbermachen können.

Frau Lang-Büttner konnte vor einiger Zeit das bereits vergriffenen Buch von Nora Weeks und Victor Bullen (diese waren Wegbegleiter Bachs) “The Flower Remedies, Illustrations and Preparations“ erstehen.
In diesem Buch fand sie folgenden wichtigen Hinweis:
The Purpose of this Book is to give in detail the two methods of preparing the Bach Remedies “for those, who wish to do so”
(deutsch in etwa: Der Zweck dieses Buches ist es die zwei Methoden zur Herstellung der Bachblütenessenzen jenen zu geben, die dies wünschen).
Frau Lang-Büttner schreibt dazu in ihrer Homepage:
Der letzte Satz ist für mich der Wille von Bach. Er wünschte sich, dass sich jeder selbst Blütenmittel herstellen könne, wenn er dies möchte. Vor allem wollte er keine Monopole. Dies kostete mich lange Zeit eine Überzeugungsarbeit. Seit 1987 war es mein Bestreben, einem Monopol und Warnungen bzw. Hinweisen in Vorwörtern von Bachblüten-Büchern entgegen zu treten. Auch, dass Plagiate von Bachblüten nicht wirken, wenn die Blütenmittel nicht an den von Bach gesuchten Plätzen gemacht werden. Deshalb habe ich 17 Blüteninformationstage ausgerichtet, um dies zu widerlegen. Viele äußere Umstände zeigten mir auf, dass es meine Aufgabe wäre, Essenzen herzustellen. Lange Zeit habe ich die kommerzielle Verwertung abgelehnt, mich aber nach langem Zögern dann dazu entschlossen, auf einem niedrigen Preisniveau, das keinen Gewinn erwirtschaftet, Mittel für diejenigen herzustellen, die selbst nicht in der Lage sind, sich mit der Selbstherstellung zu befassen
Quelle nachzulesen hier

Julian Barnard ist es 2006 gelungen, vor dem höchsten europ. Markenzeichen-Gericht zu erreichen, dass die Begriffe Bach und Bach Flower Remedies NICHT geschützt werden konnten.
Wäre dies der pharmazeutischen Firma NELSON gelungen dürften wir auf Vorträgen, in Texten wie hier im Blog oder sonstigen Veranstaltungen zum Thema diese Begriffe nicht benutzen ohne Lizenzgebühren zu bezahlen.

Frau Lang-Büttner möchte zukünftig erreichen, dass die Bachblütenessenzen auch in der Medizin mehr anerkannt werden. Ebenso wie die Homöopathie sollen sie vermehrt von Ärzten eingesetzt werden. Auch in den Krankenhäusern könnten die Essenzen vielen leidgeplagten Patienten Erleichterung verschaffen und den Weg zu den Selbstheilungskräften "freischaufeln".
Sie sagte wörtlich: "Ich bin zur Zeit so oft im Krankenhaus, sehe die leidgeplagten Gesichter der Patienten und denke: gebt ihnen halt ein paar Blüten, das würde so viel helfen."

Sehr hellhörig wurde ich als Frau Lang-Büttner erzählte, dass die "Original Bach Flower Remedies", welche man in der Apotheke erhält  von NELSON & Co. hergestellt werden. .

Auch dürfen die Bachblütenessenzen von jedem hergestellt, gemischt und weitergegeben werden sofern diese zur Pflege des Wohlbefindens eingesetzt werden. Die Worte machen`s aus. Wer keine Heilpraktiker- oder anderweitige medizinische Ausbildung vorweisen kann darf einfach nicht auf körperliche/gesundheitliche Fragen antworten oder behandeln. Er darf auch keine Heilversprechen geben.
Zum Wohlbefinden allerdings darf jeder beitragen wenn er dies wünscht :)

Details zur Eigenherstellung
Zum Abschluss des Tages wurde uns noch gezeigt wie man die Essenzen, Salben und Globulis selber herstellen kann.
Informationen dazu bekommt man von Frau Lang-Büttner und ihrem Team gerne zugeschickt.
Auch könnt ihr mich gerne kontaktieren.

Details die mir neu waren, die ich aber ab sofort in die Tat umsetzen werde waren folgende:
- kein Volvic verwenden! Dieses wird gelasert welches die feinstoffliche Qualität beeinflusst. Das beste Wasser zur Zeit für diese Arbeit ist "St. Leonhard" Wasser.
(ich verwende mit Grander-System und Edelsteinen energetisiertes Wasser)
- Weinbrand in Eichenfässern gereift
-Eine Besonderheit von E. Lang – sie stellt die Uressenz an die Pflanze über einige Nächte
   zurück, da der Mond die Seele repräsentiert.
- Die Blüten werden nach dem Herstellen der Uressenzen den Pflanzen mit Dank wieder
   zurückgebracht

Abschließende Worte
Wie ihr schon meinem Text entnehmen könnt - und vielleicht auch meinen Gesprächen mit euch: dieser Tag in Ergersheim hat mich sehr geprägt.
Ich bin außerordentlich dankbar diesen letzten Bachblüteninformationstag erlebt haben zu dürfen.
Ich kann es nur noch wiederholen: ich war sehr beeindruckt zu erleben, was man mit Liebe im Herzen und dem Herzen auf dem rechten Fleck alles erreichen kann. Damit meine ich nicht nur Frau Lang-Büttner und ihr Werk, auch ihre Mitarbeiterinnen die sehr viel stemmen und ihre Arbeit ebenso mit Liebe ausführen wie auch ihre Familie die ihr den Rücken stärkt machen es möglich dass die Arbeit Edward Bachs weitergeführt und das Wissen unter die Menschen gebracht werden kann.

Die Bachblütentherapie ist so ein wichtiger Grundstock im Selbsterkennen, ich möchte ihn nicht mehr missen.
Macht doch selber die Erfahrung, probiert es einfach mal aus.


Änderung in meiner Blütenarbeit
Schon einige Zeit wunderte ich mich, warum in der Apotheke gekaufte Essenzen nicht dieselbe herausragende Wirkungen erscheinen ließen wie die von mir zusammengestellten Kombinationen (ich verwende die Essenzen von Erika Lang-Büttner). Nach dem Wissen, dass die Apothekenessenzen maschinell hergestellt werden wundere ich mich nun nicht mehr...
Als Frau Lang-Büttner mir den oben beschriebenen Hinweis auf die "Pflege des Wohlbefindens" gab beschloss ich folgendes:
ab sofort werde ich allen, die dies wünschen die Kombinationen herstellen und diese auch gerne per Post versenden. 
Ebenso wie die persönliche Beratung weiterhin auf Spenden-/Tauschbasis.
Fragen zu körperlichen und gesundheitlichen werde ich auch weiterhin nicht beantworten dürfen, da ich nicht über eine medizinische Ausbildung verfüge.
Ich bin reiner Autodidakt. Das Wissen welches ich an euch weitergebe habe ich mir selbst angeeignet mit Hilfe von Büchern, Erfahrungen, Vorträgen u.ä.
Gerne lasse ich euch daran teilhaben denn Wissen ist für alle da!

Jeder ist selber für sein Wohlbefinden verantwortlich!
Keiner kann dich heilen, du kannst Helfer finden die dich auf deinem Weg begleiten und dir Wegweiser zeigen können zu deiner Selbsheilungskraft. Heilen kannst nur Du Dich allein. Das ist DEINE Aufgabe. Und DEINE Entscheidung.

So, diesen Eintrag zu schreiben hat einige Stunden verbraucht, ich hoffe ich konnte euch ein wenig von der Energie dieses Tages und der Arbeit von Frau Lang-Büttner und ihrem Team vermitteln und möchte euch mit einem Zitat von Dr. Edward Bach verabschieden:
"Erkenne Dich selbst, befreie Dich selbst, heile Dich selbst“

1 Kommentar:

  1. Mein Freund Thomas hat dazu geschrieben:

    "Gerne lasse ich euch daran teilhaben denn Wissen ist für alle da!"

    Tipp topp.
    Ich zitiere mal einen Satz, den ich damals so toll fand, daß er einer
    meiner Leitlinien geworden ist: "Share your knowledge"

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