Sonntag, 17. April 2011

Was darf sein?

Ein sehr interessantes (*lach* interessant ist gerade eines meiner Lieblingswörter...hilft das Beurteilen zu umgehen *zwinker*) Thema möchte ich euch heute näherbringen.

Es hat etwas mit "dürfen" zu tun.

Schon von Klein auf ist das "dürfen" und "nicht dürfen" immer und überall präsent.
Wir werden mit diesen Worten erzogen. Was du darfst ist gut, was du nicht darfst ist schlecht. So werden
wir wahrlich in eine ganz bestimmte Richtung gezogen.
Aber wer beurteilt was gut und schlecht ist?
In der Regel sind das vom frühen Kindesalter an unsere Eltern und Großeltern (die ihre Erfahrungen wiederum von ihren Eltern übernommen - erzogen - bekommen haben...)oder kurz unsere Ahnen. Dann kommen später Lehrer, Chefs und alle anderen Arten von Mitmenschen hinzu.
Irgendwie wird auf diese Weise unser "Ich" geboren.

Nicht das göttliche Ich - denn dieses kennt kein gut und böse...das gesellschaftliche Ich wird geboren.
Das geht so weit, dass wir uns schließlich nur noch über das Urteil der anderen identifizieren.
Werde ich gemocht?
Wie werde ich gemocht?
Werde ich so gemocht wie ich mich verhalte, kleide, spreche, schreibe?
Oder werde ich anhand dieser Erscheinungen beurteilt?
Ist das das Urteil meines Seins?
Und wie be-urteile ich andere?
Denn so wie ich andere be-urteile so be-urteile ich mich schließlich selber.
Existiere ich auch ohne die anderen?
Was bleibt noch wenn alles andere wegfällt?

Im Erwachen-Prozess kommen dann plötzlich Zweifel.
Mag Gott mich so wie die anderen?
Urteilt er genauso wie meine Mitmenschen?
Und wenn ich nicht so bin wie von mir erwartet wird, werde ich dann ver-urteilt?
Am Ende vielleicht sogar bestraft mit Krankheit, Unglück oder anderen schmerzhaften Erlebnissen?
Die Kirche und viele andere Instiutionen der Gesellschaft hat uns Jahrhunderte/Jahrtausende versucht dies einzureden. So wurden wir erzogen zum Gehorsam.
Aber was ist, wenn Gott gar nicht so ist wie uns erzählt wurde?
Gott ist Liebe.
Liebe urteilt nicht.
Liebe bestraft nicht.
Liebe tun nicht weh.
Liebe liebt ausnahmslos.
Alles was ist.
Punkt.

Was "gut" oder "schlecht" ist haben wir uns anerzogen.
Und so stecken wir nicht selten in einem Strudel voller schmerzhafter chaotischer wahnsinniger Ereignisse und wissen oftmals gar nicht wie wir da herauskommen sollen.

Ich möchte Dir gerne eine Anregung geben in solch einer Situation wieder klar zu werden:

Werde still.
Atme bewusst und entscheide dich für Frieden.
Wenn Du das nicht kannst - oder meinst du kannst oder darfst das nicht - dann tu einfach mal so.
Du darfst das. Und du kannst es auch.
Die Entscheidung machts.
Du darst Frieden spüren
Lass "es" wirken...es darf wirken.
Nach einiger Zeit (das können Sekunden oder Minuten sein) übernimmst Du
die Verantwortung des Wirkens.
Nun lässt du nicht mehr länger "es" wirken.
DU darfst wirken.
Spüre in dich hinein...wie fühlt es sich an.
Der Frieden und Du.
DU DARFST WIRKEN.



Da passiert was....probiere es einfach mal aus...nimm es nicht so ernst...es ist nur ein Spiel
Ein sehr interessantes
:) :) :) :) :)

Die Bilder sind von Tom: indichreisen

Edit:
Gerade eben habe ich Kryons Botschaft (übermittelt durch Barbara Bessen) bezüglich der wahnsinnigen Ereignisse unserer Zeit gelesen.
Ich fand die Botschaft sehr aufbauend...wer sie lesen möchte klicke einfach auf den Link:
Eine Zeit für Wunder

Auch Kathrin bekam von den Zwergen etwas zum Thema gesagt:
Das Chaos der Welt
Göttlichkeit erkennen in allem was ist

Bei allem was ich in diesem Blog anbiete gilt:
fühle für dich ob es passt...nur weil es in mir resoniert heißt es nicht zwingend, dass es bei Dir auch so sein muss.
Die Themen in diesem Blog sind ein Angebot.
Manchmal sprudeln Sachen einfach aus meinen Fingern auf die Tastatur, nicht immer lese ich das Eingestellte Probe, da kann es schon mal passieren dass der eine oder andere Buchstabe danebenpurzelt.
Sicher ist nur: es ist herzflüstern :)
Und die Sprache des Herzens ist eine andere als die die wir jahrelang kannten oder sprachen. Das kann sich manchmal einfach etwas "komisch" lesen oder hören.

Probieren oder nicht probieren, lesen oder nicht lesen, sich merken oder vergessen...alles darf sein!

Kommentare:

  1. Danke für diese schönen und helfenden Worte.

    Das "Darf" hat auch noch eine weitere heilsame Wirkung für alle, die durch zuviel Kümmern ständig unter Druck sind: "Ich darf das tun" statt "Ich muß das tun". Schon wird einem leichter um Herz und Kopf und auch im Bauch.

    Alles Liebe - Christiane (Tier_Welt)

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  2. Liebe Christiane,
    danke für deine Worte.
    Wie recht Du hast.
    Mit "dürfen" zu experimentieren ist eine spannende Sache :)
    Das Dürfen macht sicherlich Wege frei oder bildet neue Wege...oder lüftet den Nebel der den einen oder anderen Weg uns nicht hat sehen lassen.

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  3. Liebe Nicole, endlich hatte ich Zeit, Deinen schönen, inspirierenden und wohltuenden Blog anzuschauen. Danke für Deine wunderbaren Beiträge, die mich nach einem schrecklichen Wochenende wieder etwas ausgleichen und erden und empfänglich machen für das, was wirklich zählt. Gerade das Thema "dürfen" und "Freiheit zu tun" ist derzeit für uns eine arge Belastung und geht bis an die Schmerzgrenze. Gewisse Menschen (Nachbarn mit z.T. kahlrasierten Köpfen) glauben alles zu "dürfen", um uns zu ärgern. Geht leider so von SA Mittag bis SO abends durchgehend. "Dürfen" geht doch so weit, bis das eigene "Dürfen" für den andern zum Leiden wird. Wie kann mein Kind lernen, dass es "tun darf" mit solchen "Vorbildern", die sich über "dürfen", "nicht dürfen", müssen etc. wohl in ihrem Leben nie Gedanken machen?

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  4. Liebe Doris, nicht schön was Du für ein Wochenende hattest.
    In solch belastenden Situationen hat mir sehr effektiv geholfen das Ganze als "Klassenzimmer" zu sehen. Schließlich möchte ich immer dazulernen. Da "läuft" mir was über den Weg...oder die Laus über die Leber ;)...warum nur?
    Da der Grundsatz wie innen so außen absolute Wahrheit ist...auch wenn das manchmal unbequem erscheint...ist ALLES was ich erlebe eine Spiegelung. Dies zu erkennen ist schon ein großer Schritt. So ist der Weg in die Vergebung vorbereitet. Nicht den anderen vergeben sondern mir und meiner Manifestation.
    Des weiteren ist auch jeder Angriff eines anderen auf mich lediglich ein Schrei nach Liebe. Auch dieses erkennen lässt einen anderen Blickwinkel zu. Der andere möchte PingPong spielen. Schließlich will er seinen "Ball" der Angst/Liebesmangel/Hass oder wie auch immer man das nennen mag an mich abgeben...damit er es los wird. Ich kann mich entscheiden: fange ich den Ball auf oder lasse ich ihn in Gottes Liebe (mit Hilfe der Vergebung) verpuffen? Wenn ich nicht Pong antworte ist sofort die Luft raus.
    Ich habe ja schon einiges zu diesem Thema geschrieben im Blog.
    Probiere es aus...da gibt es eine hawaiianische Methode die heißt "Ho´oponopono" dieses durchzuführen wirkt wahre Wunder.
    Schau mal hier: http://nirakara.de/oponopono.htm
    fühl dich herzlich gedrückt...ich geh` dann mal hoppen :)

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